DR. NAAS zu Rollerführerschein mit 15

Verkehr16. Mai 2019

  • Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum stärken
  • Landesregierung muss Rollerführerschein mit 15 ermöglichen

WIESBADEN – „Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung den Rollerführerschein mit 15 heute auf den Weg gebracht hat. Junge Menschen im ländlichen Raum sind aufgrund der Unterversorgung durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf alternative Mobilitätsangebote angewiesen. Lange Taktzeiten und ein dünnes Schienennetz erschweren insbesondere vielen Jugendlichen die Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Um einen Beitrag zur Abmilderung dieser Problematik zu schaffen, fordern wir die Landesregierung auf, schnellstmöglich eine Umsetzung dieser Möglichkeit zu schaffen. Die Freien Demokraten haben dazu bereits einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Dr. Stefan NAAS.

Dr. Naas weiter:

„Laut der Antwort auf die Kleine Anfrage der Abg. Schardt-Sauer (20/103) hat sich die Landesregierung noch nicht festgelegt, wie sie mit der angekündigten Öffnungsklausel umgehen wird. Gerade in grenznahen Regionen ist es nicht nachvollziehbar, dass Jugendliche aus Thüringen auf hessischen Straßen fahren dürfen, hessischen Jugendlichen diese Mobilitätsmöglichkeit jedoch weiterhin verwehrt bliebe. Deshalb und vor dem Hintergrund der guten Erfahrungen in Ostdeutschland können wir die Zurückhaltung der Landesregierung in dieser Frage nicht verstehen.“