Teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt Hünfeld

Justizvollzug28. Juni 2017

  • Die Teilprivatisierung der JVA Hünfeld ist ein Erfolgsmodell auf ganzer Linie
  • Hessen spart durch Teilprivatisierung jährlich 776.080 €

Anlässlich der Vertragsverlängerung mit dem Betreiber des teilprivatisierten Betriebs der JVA Hünfeld, erklärte der Sprecher für Justizvollzug der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Frank BLECHSCHMIDT: „Die Teilprivatisierung der JVA Hünfeld ist ein Erfolgsmodell auf ganzer Linie. Im Vergleich zu rein staatlich organisierten Vollzugsanstalten ist die teilprivatisierte JVA Hünfeld effizienter und wirtschaftlicher. Während der Staat seine hoheitlichen Vollzugsaufgaben wahrnimmt, kümmert sich das private Unternehmen steep GmbH um Dienst- und Serviceleistungen. Dadurch spart Hessen jährlich 776.080 €. Der Evaluationsbericht zeigt, dass die Zusammenarbeit mit dem privaten Partner reibungslos funktioniert. Die Teilprivatisierung der deutschlandweit ersten Justizvollzugsanstalt war ein mutiger Schritt, den CDU und FDP gemeinsam gegangen sind. So hieß es bereits 1999 im gemeinsamen Koalitionsvertrag: ‚Auch der Betrieb [der Haftanstalt] soll bis auf zwingend hoheitliche Aufgaben in privater Organisationsform erfolgen.‘ Die JVA Hünfeld beweist hessischen Innovationsgeist, der im Bereich des Justizvollzugs nun auch verstärkt in modernen Resozialisierungskonzepten Eingang finden sollte. Wir Freidemokraten werden zeitnah unsere Konzepte für einen modernen Justizvollzug vorlegen, der den Sicherheitsinteressen der Bevölkerung, dem Opferschutz und der Resozialisierung der Straftäter gerecht wird.“