Riederwaldtunnel

17.12.2015
  • Al-Wazir stößt Pendler vor den Kopf
  • Abenteuerliche Begründung für den Aufschub
  • Gefälligkeitspolitik für Frankfurter Grüne muss aufhören

WIESBADEN – „Mit seiner Ankündigung, den Bau des Riederwaldtunnels um mindestens zwei Jahre zu verzögern, stößt Al-Wazir die Pendler in der Region aber auch die Anwohner an den hochbelasteten Ausweichrouten mit dem Holzhammer vor den Kopf. Es drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass es dem grünen Minister darum geht, mit allen Mitteln zu vermeiden, mit dem Bau von wichtigen Verkehrsinfrastrukturprojekten in Verbindung gebracht zu werden. Die von ihm vorgebrachten Argumente sind wenig stichhaltig. Für den Bau des Tunnels gibt es eine fertige und genehmigte Planung. Es gehört zu den Grundregeln einer solchen Planung, dass sie mit den Kenntnissen genehmigt werden, die zum Zeitpunkt des Genehmigungsverfahrens vorlagen. Jetzt Planänderungen zum Anlass zu nehmen die gesamten Auswirkungsprognosen neu aufzurollen und dies mit der Begründung, Frankfurt würde stärker wachsen, als gedacht, ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS.

Lenders weiter:

„Dass die CDU nach den Verzögerungen bei der A49 und dem Kampf gegen Terminal 3
Al-Wazir nun auch noch den Lückenschluss der A66 auf dem Altar des Koalitionsfriedens opfert ist unverzeihlich für die einstige Wirtschaftspartei. Nachdem Al-Wazir unter Rechtsbeugung auf den Durchgangsstraßen Tempo 30 durchgesetzt hat, ist die Bekämpfung des Riederwaldtunnels die nächste Gefälligkeit, die er den Frankfurter Grünen auf dem Silbertablett präsentiert.“