Petitionsübergabe für eine Tunnellösung an der A45

Verkehr19. April 2017

Anlässlich der heutigen Petitionsübergabe für eine Tunnellösung an der A45 durch betroffene Bürger aus Sechshelden und Haiger erklärte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag Florian RENTSCH, der die Petition entgegennahm: „Dass kurz vor Ende des Petitionszeitraums mehr als 3600 Unterschriften gesammelt werden konnten, belegt, welch große Bedeutung eine Tunnellösung an der A45 für die Menschen in der Region hat. Die FDP-Fraktion unterstützt bereits seit vielen Jahren die Prüfung eines Tunnelbaus für die Bundesautobahn 45, was wir zuletzt auch mit unserer eindrücklichen Forderung an das Bundesverkehrsministerium unterstrichen haben. Es ist es sehr bedauerlich, dass es trotz unserer Initiative nicht gelang, Union und Grüne zu einem gemeinsamen Engagement für die nachvollziehbaren Belange der Sechsheldener Bürger zu bewegen. Daher begrüßen wir es, dass sich die schwarz-grüne Landesregierung aufgrund der nun vorliegenden Petition nicht mehr weigern kann, sich mit diesem Thema zu befassen.“

Weiter erklärte Rentsch:

„Dass bislang weder die lokalen Abgeordneten der schwarz-grünen Koalition noch Verkehrsminister Al-Wazir irgendwelche Ambitionen gezeigt haben, sich des Themas anzunehmen, ist für die Menschen vor Ort enttäuschend und nicht nachvollziehbar. Denn parteipolitisches Kalkül darf niemals statt pragmatischer bürgernaher Lösungsalternativen die maßgebliche Entscheidungsgrundlage sein. Aus Sicht der FDP, die sich auch in der Fraktion vor Ort seit vielen Jahren für eine Tunnellösung engagiert, ist die von den Anwohnern favorisierte Tunnelalternative zu unterstützen.

Sicherlich muss man auch einen Blick auf die Kosten für den Bau des Tunnels haben. Jedoch stehen für uns die Menschen der Region im Mittelpunkt, für die es einen bestmöglichen Schutz zu realisieren gilt. Zudem ist der Bau eines Tunnels vor allem im Hinblick auf Folgekosten zum Beispiel beim Taumitteleinsatz im Winter, beim geringeren Bedarf für Fahrbahnsanierung oder dem niedrigeren Unfallrisiko bei schlechter Witterung ebenfalls nicht außer Acht zu lassen.“