DR. NAAS zum Internationalen Tag der Museen

Kunst & Kultur18. Mai 2019

  • Museen schlagen Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft
  • Unterstützung beim Digitalen Wandel notwendig
  • Antrag zur Digitalisierung in den Landtag eingebracht

WIESBADEN – „Aus einem Museum kommt man immer schlauer, als man reingegangen ist. Museen sind wunderbare Orte, um Brücken zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu schlagen. Dies verdeutlicht auch das Motto des bisherigen Internationalen Museumstages: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen. Ihnen gelingt es, die vier Aufgabenfelder Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellen/Vermitteln in ganz unterschiedlicher Art und Weise zu erfüllen und somit das Kultur- und Naturerbe zu bewahren. Von dieser Vielfältigkeit profitieren nicht nur die hessischen Bürgerinnen und Bürger, denn eine Vielzahl unserer Museen sind Tourismusmagnete und Begegnungsorte. Gerade heute wird dies noch einmal ganz besonders deutlich, wenn sich über 200 hessische Museen an knapp 150 Orten am Internationalen Museumstag beteiligen“, so Dr. Stefan NAAS, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag.

Naas weiter:

„Wir Freie Demokraten wollen die Museen auf dem Weg in die Zukunft unterstützen und haben deshalb einen Antrag eingebracht, der die Museen bei der Herausforderung der Digitalisierung unterstützen soll. Die Digitalisierung ist für Museen eine Chance, die schwierige und aufwendige Inventarisierung einzelner Kunst- und Kulturgüter aus Ausstellungen und Depots in Datenbanken und Erstellung digitaler Abbilder voranzutreiben sowie die Bereitstellung dieser Daten für Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verstärken. Wir wollen mit diesem Vorstoß die Schätze, die bislang nicht ausgestellt wurden, weil sie nicht die erste Attraktion waren, für die Öffentlichkeit erfahrbar machen. Dieser Herausforderung stellen sich die Landesmuseen genauso wie die privaten und kommunalen Museen unseres Landes. Daher fordern wir Freie Demokraten im Hessischen Landtag, dass die Landesregierung ein umfassendes Digitalisierungskonzept auf den Weg bringt, welches die Bestandsdigitalisierung aber auch die Veröffentlichung und Nutzbarmachung für Wissenschaft und Forschung sowie die Öffentlichkeit beinhaltet. Denn Museen können durch den Digitalen Wandel unterstützt werden, die vier Aufgabenfelder zukunftsfähig zu gestalten. Dazu gehört auch die Veränderung und Entwicklung neuer Vermittlungs- und Präsentationsformate, um geändertem Besucherverhalten Rechnung tragen zu können, aber auch um neue Interessenten und Nutzer zu gewinnen. Dies fordern wir mit unserer parlamentarischen Initiative, die wir diese Woche eingebracht haben.“