NAAS: Gründen in 24 Stunden statt wochenlangem Warten
- Bürokratische Hürden für Gründer abbauen
- Digitale Verfahren konsequent miteinander verknüpfen
- Mehr Kapital und erste Aufträge für Start-ups
Stefan Naas, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, fordert bessere Bedingungen für Unternehmensgründungen in Hessen. „Wer eine gute Geschäftsidee hat, sollte möglichst schnell loslegen können. Stattdessen müssen sich Gründerinnen und Gründer noch immer mit zahlreichen Stellen auseinandersetzen und wochenlang auf den Abschluss des Verfahrens warten. Ein moderner Start-up-Standort darf seinen Gründern nicht solche Hürden in den Weg stellen“, erklärt Naas.
Die Freien Demokraten fordern daher, das Pilotprojekt zur 24-Stunden-Gründung in Fulda und Petersberg auf ganz Hessen auszuweiten. „Es reicht nicht, einzelne Schritte zu digitalisieren. Wir brauchen einen durchgängigen digitalen Gründungsprozess, bei dem Gründer ihre Daten einmal eingeben und Behörden und Register diese anschließend untereinander austauschen. Eine Unternehmensgründung innerhalb von 24 Stunden muss in ganz Hessen möglich sein“, fordert Naas.
Doch junge Unternehmen müssen in Hessen nicht nur schnell gründen, sondern auch wachsen können. Dafür brauchen sie Kapital und erste Kunden. Gerade beim Risikokapital bleibt Hessen trotz des starken Finanzplatzes Frankfurt hinter anderen Bundesländern zurück. Naas erklärt dazu: „Hessen bringt beste Voraussetzungen für einen führenden Start-up-Standort mit. Wir müssen dafür sorgen, dass aus guten Ideen hier erfolgreiche Unternehmen werden können und unseren starken Finanzplatz endlich besser mit unseren innovativen Unternehmen zusammenbringen.“
