NAAS: Terminal 3 ist ein Gewinn für die Region
- Sinnvolle Investition in Wettbewerbsfähigkeit
- Flughafen muss ständig weiterentwickelt werden
- Freie Demokraten fordern Abschaffung der Luftverkehrssteuer
Stefan Naas, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat das Terminal 3 des Flughafens Frankfurt als wirtschafts- und verkehrspolitischen Meilenstein bezeichnet: „Das Terminal 3 ist ein Gewinn für den Flughafen und die Rhein-Main-Region und eine sinnvolle Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens als größten Arbeitgebers der Region“, erklärt Naas anlässlich der Inbetriebnahme des Terminals 3 in dieser Woche. „Eine ständige Weiterentwicklung des Flughafens ist unabdingbar. Schließlich steht Frankfurt im ständigen Wettbewerb mit anderen Drehkreuzen weltweit, aber auch in innerdeutscher Konkurrenz mit dem Flughafen München.“
Naas fordert in diesem Zusammenhang weitere Entlastungen für die Luftverkehrsbranche. „Der Luftverkehr in Deutschland hat sich nach Corona viel langsamer erholt als im Rest Europas. Grund sind die hohen Standortkosten, die der Staat verursacht. Das Entlastungspaket der Bundesregierung mit einer Senkung der Luftverkehrssteuer reicht bei weitem nicht aus.“ Selbst nach der Absenkung der Luftverkehrsteuer sei in Deutschland die Kostenlast für einen Flug aus Europa laut Flughafenverband ADV immer noch fast doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt. „Das führt dazu, dass die Ticketpreise weiter steigen und sich immer weniger Menschen das Fliegen leisten können“, erklärt Naas. Er fordert daher eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer: „Die Luftverkehrssteuer ist klimapolitisch ohne jede Wirkung, wirtschaftspolitisch kontraproduktiv und verzerrt Wettbewerb zu Lasten deutscher Standorte. Die staatlichen Kosten müssen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden.“
