Zum 100. Geburtstag von Hermann Molter

13. Februar 2014

GREILICH: FDP-Fraktion gedenkt engagiertem Liberalen – Leidenschaft, Fleiß und Verantwortungsbewusstsein zeichneten sein politisches Wirken aus

Am 14. Februar 2014 wäre der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion und Vizepräsident des Hessischen Landtags, Hermann Molter, 100 Jahre alt geworden. „Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, eines sehr engagierten Liberalen zu gedenken, dessen politische Leidenschaft und Kompetenz unvergessen geblieben ist. Viele Jahrzehnte seines Lebens widmete Molter mit großem Fleiß und Verantwortungsbewusstsein der Politik und dem Aufbau einer freien Wirtschaft und Gesellschaft. Für sein klares Bekenntnis zur Verteidigung der Freiheit sowie seine liberale und tolerante Gesinnung erhielt der FDP-Politiker Molter über Parteigrenzen hinweg großen Respekt und Anerkennung. Sein Tod im Oktober 1978 hat eine große Lücke in der hessischen Landespolitik und bei den hessischen Liberalen hinterlassen“, erklärte Wolfgang GREILICH, Vizepräsident des Hessischen Landtags.

Hermann Molter gehörte dem Hessischen Landtag von 1951 bis 1952 sowie von 1962 bis 1974 an. Seine parlamentarische Tätigkeit konzentrierte sich neben der Haushalts- und Wirtschaftspolitik auch auf kulturelle Themen wie beispielsweise der Hochschulgesetzgebung. Im Jahr 1973 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

„Sehr geschätzt war Molter jedoch bei den Liberalen nicht nur wegen seiner großen politischen Kompetenz, sondern auch wegen seiner offenen und verbindlichen Art sowie seinem Sinn für Humor. Zu seinen vielfältigen Freizeitinteressen zählte neben dem Jagen insbesondere die Bildende Kunst sowie das Darmstädter Theater, dessen Beirat er viele Jahre lang angehörte. Ohnehin fühlte sich Molter stets stark mit seiner Heimatstadt verbunden: So wurde er beispielsweise als ehemaliger Student der Technischen Hochschule später zu einem höchst engagierten Förderer dieser Hochschule. Molters politisches Wirken war facettenreich und geprägt vom Ideal einer gerechten Gesellschaft, dem Einsatz für den technologischen Fortschritt und der Förderung einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.“