Zeugenvernehmungen am Nachmittag im Untersuchungsausschuss 18/2

21. Mai 2010

„Nach allen Spekulationen der Vergangenheit durch die Opposition haben die Zeugenvernehmungen heute Nachmittag Innenminister Bouffier klar entlastet", so Wolfgang Greilich, Obmann im Untersuchungsausschuss 18/2 und stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter sagte Greilich:

„Staatssekretär Rhein hat schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei den Ablauf und das Ergebnis des 2. Auswahlverfahrens geschildert.

Zuvor hatte der weitere unterlegene Bewerber, Herr Mai, alle Zweifel an der Durchführung des 2. Verfahrens ganz eindeutig beseitigt. Herr Mai, der sich geradezu erfrischend klar ausdrückte und vor allem keinerlei eigene Interessen verfolgt, berichtete vor allem, dass der unterlegene Mitbewerber Ritter selbst ihn von der Durchführung des 2. Auswahlverfahrens unterrichtete. Der Zeuge Ritter, der bei seiner Vernehmung in der vorherigen Woche insgesamt einen ungünstigen Eindruck hinterlassen hatte, leugnete die Kenntnis von der Durchführung dieses Verfahrens.

Letztlich bestätigte die Frauenbeauftragte, dass sie die entscheidende Kabinettsvorlage mitzeichnete. Damit dokumentierte sie, dass sie keine Einwände hatte.“