Windkraft Stephanshausen

Energie18. Oktober 2017

  • ABO-Wind zieht Genehmigungsantrag zurück
  • Rheingau bleibt windkraftfrei – toller Erfolg für die Bürgerinitiativen
  • Landesregierung muss falsche Energiepolitik endlich beenden

Im Zusammenhang mit der heutigen Ankündigung von ABO-Wind, den Genehmigungsantrag für acht in Stephanshausen (Stadt Geisenheim) geplante Windkraftanlagen zurückzuziehen, erklärte René ROCK, energiepolitischer Sprecher und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Das ist eine kräftige Niederlage für ABO-Wind und eine gute Nachricht für die Menschen, weil damit auch das letzte im Rheingau geplante Windkraftprojekt vom Tisch ist. Der Rheingau bleibt frei von Windkraft und damit bleibt auch das einmalige Landschaftsbild erhalten.

Ich freue mich auch persönlich, weil ich seit vier Jahren im engen Austausch mit den Bürgerinitiativen vor Ort bin und erlebt habe, mit wie viel Herzblut die Menschen für den Erhalt ihrer Heimat gekämpft haben. Nur weil viele Bürger ihre Mitspracherechte wahrgenommen haben, hat sich das Genehmigungsverfahren so lange hingezogen bis schließlich ABO-Wind aufgegeben hat. Das war ein langer Weg, aber er hat sich im Interesse der Menschen gelohnt.“

Rock weiter:

„Dieser Erfolg ermutigt uns, den Widerstand gegen die falsche Energiepolitik der schwarz-grünen Landesregierung in ganz Hessen fortzusetzen. Es macht keinen Sinn, wertvolle Waldflächen zu zerstören und den Anwohnern durch über 200 Meter hohe Windkraftanlagen die Lebensqualität zu nehmen, ohne dass dafür auch nur ein Gramm Kohlendioxid wirklich eingespart werden kann. CDU und Grüne müssen endlich das im Koalitionsvertrag verankerte Zwei-Prozent-Ziel aufgeben und den Willen der Bürger ernst nehmen.“