Windkraft

29. Juli 2014

ROCK: Doppeltes Spiel der CDU bei Windkraft ist Schlag ins Gesicht der betroffenen Menschen vor Ort

„Die CDU Hessen macht sich beim Thema Windkraft inzwischen lächerlich. Während MdB Heiderich und Willsch auf Bundesebene die Subventionen nicht verhindern können und die Landtagsabgeordneten Irmer, Reul und nun auch die Regierungsmitglieder Beuth und Jung Pressemeldungen gegen Windkraft veröffentlichen, klatschen die Unionsabgeordneten im Landtag Beifall für Windkraftminister Al Wazir, der der Energiewende den „Zauber“ zurückgeben will. Wer im Landtag die Verdreifachung der Windkraftanlagen beschließt und dann vor Ort den Menschen nach dem Mund redet, agiert in dieser wichtigen Zukunftsfrage politisch höchst unredlich“, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, René ROCK.

Rock weiter:

„Die Menschen haben ernste Sorgen um die Kulturlandschaft, um die Wälder in der Region, um ihre Gesundheit und nicht zuletzt um ihr Eigentum. Diese Sorgen gilt es, endlich ernst zu nehmen. Wer des Machterhalts wegen mit den Grünen regiert und sämtliche Einflussmöglichkeiten auf die Windkraftplanung in deren Hände legt, der braucht vor Ort nicht die Backen aufblasen.

Die CDU verantwortet gemeinsam mit den Grünen den massiven und übertriebenen Ausbau der Windkraft, der für die kommenden Jahre geplant ist. Aussagen der Protagonisten vor Ort, wie im Rheingau-Taunus-Kreis sind nicht glaubwürdig. Das Abstandsgesetz, das die CDU im Rheingau-Taunus-Kreis fordert, wäre ein wichtiger Schritt für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Wer aber glaubt, dass die CDU sich bei dieser Frage tatsächlich gegen die Grünen durchsetzt, wird bitter enttäuscht werden.“