Vorstellung des Konzepts der Mittelstufenschule durch Kultusministerin Henzler und Ministerpräsident Koch

26. Februar 2010

„Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag begrüßt die Vorstellung des Konzepts der Mittelstufenschule durch Kultusministerin Dorothea Henzler und Ministerpräsident Roland Koch. Durch die neue Mittelstufenschule wird den Haupt- und Realschulen in Hessen eine neue Perspektive eröffnet und eine zukunftsfähige Schulstruktur geschaffen“, so Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter sagte Döweling:
„Mit diesem Projekt realisieren wir ein zentrales schulpolitisches Vorhaben, das wir in unserem Koalitionsvertrag vereinbart haben. Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler entsprechend Ihrer Fähigkeiten, Interessen und Talente individuell und intensiv zu fördern, damit kein Kind oder Jugendlicher die Schule ohne Schulabschluss verlassen muss. Dazu bedarf es auch einer Veränderung und Neuausrichtung der Haupt- und Realschulbildungsgänge. Die neue Mittelstufenschule ist ein Angebot an verbundene Haupt- und Realschulen und deshalb möchte ich betonen, dass bestehende Schulen nicht verändert werden, wenn sie diese Entscheidung nicht selbst treffen und sich auf den Weg zur Mittelstufenschule machen wollen.

Die neue Schulform verfügt über einen Eingang und zwei Ausgänge. In das Konzept sind die Erfahrungen aus den bestehenden Haupt- und Realschulen, aus dem Modellprojekt SchuB und dem Bereich der beruflichen Bildung mit eingeflossen, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und sie auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Dies erfolgt über bildungsgangdifferenzierten, teildifferenzierten oder gemeinsamen Unterricht, so dass die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler an erster Stelle stehen. Darüber hinaus ist die Mittelstufenschule eine Möglichkeit für Hessens Haupt- und Realschulen, den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen. Sie wird durch die Ausrichtung als Ganztagsangebot auch den heutigen Erfordernissen des schulischen Umfelds gerecht.“