Übergangsgenehmigung für K+S

Umwelt18. Dezember 2015

  • Freie Demokraten begrüßen vorübergehende Versenkerlaubnis
  • K+S braucht Rechtssicherheit, um langfristig planen zu können
  • 3D-Modell muss unverzüglich geprüft werden  

WIESBADEN – Anlässlich der heute vom Regierungspräsidium Kassel an das Unternehmen K+S erteilten Übergangsgenehmigung zur Versenkung von Salzabwässern erklärte Jürgen LENDERS, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Wir begrüßen es, dass es nun offensichtlich doch gelungen ist, K+S vorerst die Fortführung der Kaliproduktion zu ermöglichen, allerdings in einem deutlich geringeren Umfang. Die vorübergehend erteilte Versenkerlaubnis kann jedoch nur eine kurzfristige Lösung sein, weil es dem Unternehmen trotz allem keine langfristige Planungssicherheit liefert. Die Landesregierung, allen voran die Umweltministerin, steht in der Pflicht und Verantwortung, dem Unternehmen eine rechtssichere Lösung sicherzustellen und somit auch eine weitere Gefährdung der Arbeitsplätze zu verhindern. Das 3D-Modell muss unverzüglich geprüft werden.“