U3-Betreuung

26. Juli 2013

ROCK: Auch nach August geht Ausbau im U3-Bereich weiter - Opposition geht es nur um Verunsicherung hessischer Eltern

„Es ist unredlich, wie die Oppositionsfraktionen allen voran die Grünen Tatsachen verkürzen und verdrehen, nur um die Landesregierung zu verunglimpfen. Mit ihren Aussagen zur U3-Betreuung verfolgt die Opposition kein anderes Ziel als zum wiederholten Mal hessische Eltern zu verunsichern. Wir hingegen kümmern uns um die Belange und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger: Um Eltern Informationen über den Rechtsanspruch Ihres Kindes zu geben, wird es eine Informationsstelle und ein Infotelefon des Hessischen Städtetages und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes geben“, erklärte René ROCK, familien- und sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Rock weiter:

„Sowohl das Land Hessen, als auch die Kommunen haben nachweislich ihre Hausaufgaben gemacht. Lag die Versorgungsquote 2007 noch bei 11,5 Prozent, so haben wir sie mittlerweile mehr als verdreifacht. Gerade wenige Wochen vor In-Kraft-Treten des Rechtanspruches haben die Kommunen einen Endspurt im Ausbau von Plätzen hingelegt. Aber auch nach dem 1. August werden noch weitere Plätze in Hessen entstehen. Das von der Landesregierung bereitgestellte Sonderinvestitionsprogramm wurde noch nicht komplett abgerufen. Mit den restlichen 20 Mio. Euro könnten weitere 2.300 Plätze entstehen. Wenn die Kommunen alle Mittel des Sonderprogramms nutzen, können wir in Hessen eine durchschnittliche Versorgungsquote von 40 Prozent erreichen.

Damit sind wir aber noch nicht am Ziel, denn gerade in den Ballungsgebieten brauchen wir dringend weitere Plätze vor allem im Ganztagsbereich. Darüber hinaus konnte die Landesregierung die Zahl der Schüler an den Fachschulen für Sozialpädagogik in den letzten drei Jahren um 43 Prozent erhöhen und hat den zukünftigen Erziehern die Möglichkeit gegeben, durch Anerkennung praktischer Erfahrungen, früher als Fachkraft den Einrichtungen zur Verfügung zu stehen. Der FDP-Fraktion ist aber nicht nur der weitere quantitative Ausbau wichtig, sondern auch der weitere Ausbau der Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Hierfür fördert das Land erstmals die Arbeit nach dem Bildungs- und Erziehungsplan und wird das Modellprojekt „Qualifizierte Schulvorbereitung“ schrittweise weiter ausbauen. Im Sinne der hessischen Sozialpolitik sollten die handelten Personen der Grünen-Landtagsfraktion auch weiterhin das tun, was sie können: Kritisieren und skandalisieren, aber nicht regieren. Eine solide an den Bedürfnissen der hessischen Kinder ausgerichtete Sozialpolitik wird es in Hessen nur mit der FDP geben.“