Schuldebatte

24. März 2010

„Die heutige Debatte im Landtag hat einmal mehr gezeigt, dass die Oppositionsparteien im Hessischen Landtag die Einheitsschule flächendeckend einführen und ihre ideologisch verblendete Bildungspolitik fortführen wollen. Auch wurde deutlich, dass sie sich vehement weigern, die sichtbaren Erfolge der Kultusministerin Dorothea Henzler anzuerkennen. Dabei ist vor allem die Scheinhelligkeit der Grünen und ihres Oberlehrers Wagner unerträglich“, so Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter sagte Döweling:

„Das vergangene Jahr war ein erfolgreiches Jahr für Hessens Schulen! Uns ist es gelungen, die Grundunterrichtsversorgung zu 100% abzudecken, die so genannte Sternchenregelung abzuschaffen – um die Eingangsklassen zu verkleinern – sowie zahlreiche zusätzliche Lehrkräfte einzustellen. So wurden bereits im letzten Jahr 1000 Lehrerstellen neu geschaffen, 650 folgen in diesem Jahr. Die Ganztagsangebote werden kontinuierlich ausgebaut. Mit diesen Maßnahmen wurde seitens der Landesregierung eine enorme Kraftanstrengung unternommen, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und die Lehrkräfte zu entlasten. Die Verkleinerung der Klassen und eine bessere Lehrerversorgung sind unbedingte Voraussetzungen für ein erfolgreiches hessisches Schulsystem.

Es ist ein zentrales Anliegen der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, bei der Einführung der Bildungsstandards oder der Realisierung der Selbständigen Schule alle Beteiligten einzubeziehen, denn nur durch diese Zusammenarbeit kann die Umsetzung dieser wichtigen und notwendigen Projekte gelingen. Ebenso sorgfältig wird derzeit der Entwurf für ein hessisches Schulgesetz erarbeitet, der neben den beiden genannten Aspekten auch wichtige Projekte wie die Mittelstufenschule berücksichtigen wird. Schnellschüsse, wie von der Opposition an dieser Stelle gefordert, sind hier eindeutig fehl am Platze. Für uns gilt weiterhin: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit!“