Röttgen auf Abwegen

14. Oktober 2010

Florian Rentsch: Röttgen ist als „Sonderbeauftragter Schwarz-Grün" falsch in der Bundesregierung aufgehoben

„Norbert Röttgen ist in der schwarz-gelben Bundesregierung falsch aufgehoben. Es ist ganz offensichtlich, dass er als ‚Sonderbeauftragter Schwarz-Grün’ die Öffnung der CDU zur Ökopartei vorbereiten soll“, so Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Das sagte Rentsch im Hinblick auf den Brief, den Umweltminister Röttgen an den hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch geschrieben hat. Über den Brief hat heute die Frankfurter Rundschau berichtet. Darin gibt sich Röttgen uneinsichtig beim Thema Molche und Artenschutz.
„Wir fragen uns: Geschieht dieses Vorgehen des Umweltministers mit Rückendeckung der Kanzlerin? Wie lange will sie noch zusehen wie Herr Röttgen Politik für die Grünen macht“, fragte Rentsch.

Wer für die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland sorgen wolle, der müsse darauf achten, dass Infrastrukturprojekte noch bezahlbar bleiben müssten.

„Wir brauchen Umweltschutz mit Augenmaß anstatt Umweltschutz nur durch die grüne Ideologiebrille. Wir sind Wirtschaftsminister Dieter Posch dankbar, dass er mit seiner großen Fachkenntnis sich dieses Themas angenommen hat. Dafür hat er viel Zuspruch bekommen, außer von Herrn Röttgen. 50 Millionen Euro für die Kammmolche beim Ausbau der A44: Das sind 10.000 Euro pro Lurch. Dies ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar. Selbst das russische Fernsehen macht sich darüber lustig“, erklärte Rentsch.