ROCK zur Vorstellung des Antisemitismusbeauftragten Uwe Becker

9. Mai 2019

  • Freie Demokraten wünschen Uwe Becker viel Erfolg bei der bedeutsamen Arbeit
  • Antisemitismus muss in all seinen Facetten und Ausprägungen bekämpft werden

WIESBADEN – „Wir begrüßen die Berufung von Uwe Becker zum hessischen Antisemitismusbeauftragten und wünschen ihm viel Erfolg bei dieser bedeutsamen Arbeit. Wir Freie Demokraten werden ihn jederzeit unterstützen und freuen uns darüber, dass es wiederum gelungen ist, eine Persönlichkeit zu finden, die auch von den jüdischen Gemeinden mitgetragen wird“, so René ROCK, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Hessischen Landtag.

Rock weiter:

„Die Bekämpfung des Antisemitismus in all seinen Facetten und die Sensibilisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch das tagtägliche und entschlossene Engagement gelingen kann. Mit der Einsetzung eines eigenen Landesantisemitismusbeauftragen wird der Stellenwert dieser Zielsetzung noch einmal hervorgehoben. Mit Uwe Becker als Nachfolger von Prof. Semmelroth, der bedauerlicherweise dieses Amt nicht mehr ausfüllen kann, ist es gelungen, eine Persönlichkeit zu benennen, die sich seit langem für dieses Thema engagiert und sich zudem für ein selbstbewusstes und sichtbares jüdisches Leben in Hessen einsetzt. Wir sind sicher, dass er die Aufgabe als hessischer Antisemitismusbeauftragter engagiert ausfüllen wird. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihm im parlamentarischen Raum und im politischen Diskurs.

Aber wir Freien Demokraten sprechen uns auch dafür aus, dass die Stelle des Antisemitismusbeauftragten mit bedarfsgerechten personellen, finanziellen und sachlichen Ressourcen ausgestattet wird. Ferner begrüßen wir die avisierte Kooperation zwischen allen Ministerien und Herrn Bürgermeister Uwe Becker. Dadurch kann dieser bei seiner umfangreichen Arbeit unterstützt werden. Folgerichtig ist auch die angekündigte Zusammenarbeit mit dem Bundesbeauftragten und das Eintreten für eine Bund-Länder-Kommission.“