ROCK zur Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind

Familie / KinderWeltbeste Bildung19. Oktober 2018

  • Beste Chancen für jedes Kind ermöglichen 
  • Investitionen notwendig 
  • Partnerschaft mit Eltern stärken

WIESBADEN – „Im Zentrum der Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind stehen die Fragen nach einer optimalen Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in der Kindertagesbetreuung. Dies sind die zentralen Themen, die uns Freie Demokraten in den letzten Jahren beschäftigt haben und deren Lösung wir als Zukunftsaufgabe sehen. Denn wir möchten, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft von Beginn an die besten Startchancen erhält. Gerade die Veränderungen in der Gesellschaft und die stetig steigende Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen führen dazu, dass die Rahmenbedingungen, Ansprüche an die Einrichtungen und die damit verbundenen Herausforderungen in den Blick genommen werden müssen. Wir Freie Demokraten wollen, dass das Kind mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt gestellt wird und deshalb müssen wir in diesen Bereich vorrangig investieren. Diese Zielsetzung eint uns mit der Liga, die Gelingensbedingungen und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zum Wohle des Kindes in den nächsten zwei Tagen in Wiesbaden zu diskutieren“, so René ROCK, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

„Beste beziehungsvolle Betreuung und frühkindliche Bildung kann aber nur gemeinsam mit den Eltern gelingen und deshalb muss die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gestärkt werden. Wir haben in den vergangenen Monaten im Rahmen unserer Kitatour 100 Kindertagesstätten besucht und mit all denen gesprochen, die dort tagtäglich vor Ort sind: Fachkräfte, Leitungspersonal, Eltern und auch Kindern. Dadurch wurde deutlich, dass die Kooperation und die Vernetzung dringend notwendig ist, wenn es darum geht, jedes Kind in seiner Entwicklung individuell zu begleiten und zu unterstützen. Aber auch dafür müssen die Rahmen- und Arbeitsbedingungen stimmen. Aus diesem Grund haben wir drei Gesetzentwürfe vorgelegt, die sich mit der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine echte Wahlfreiheit, mit der Stärkung der Elternrechte und mit den Maßnahmen zur Verbesserung von Qualität in den Kindertagesstätten beschäftigten.

Wir wollen zunächst in den bedarfsgerechten Ausbau und in die Qualität investieren und kritisieren nach wie vor die halbherzige Gebührenreduzierung der Landesregierung, die letztendlich nur ein Wahlgeschenk darstellt und zu Lasten der Jüngsten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht“, so Rock abschließend.