ROCK zur IAA

Wirtschaft22. November 2019

·       IAA muss in Frankfurt bleiben

·       Freie Demokraten nehmen Bouffier in die Pflicht

·       Wichtiger Wirtschaftsfaktor

 

WIESBADEN – „Die IAA muss in Frankfurt bleiben“, sagt René ROCK, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, und fordert von der Landesregierung Vollgas, damit die  Internationale Automobil-Ausstellung in Hessen bleibt.  Für die Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Landtags am kommenden Mittwoch, 27. November, haben die Freien Demokraten daher einen Berichtsantrag gestellt und 21 Fragen zum  Einsatz des Landes für diese Messe und zu deren wirtschaftlicher Bedeutung formuliert. „Dann muss die Landesregierung Farbe bekennen und offenlegen, was sie bislang in Sachen IAA unternommen hat“, erklärt Rock. „Wir erwarten klare Antworten.“

Hintergrund: Seit den Protesten von Klima-Aktivisten bei der jüngsten Auflage der IAA wird über einen Weggang der Messe aus Frankfurt, zum Beispiel nach Berlin oder Köln, gesprochen.

Die Liberalen nehmen nicht nur den zuständigen Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in die Pflicht, sondern auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). „Die IAA findet seit 1951 in Frankfurt statt und ist Symbol für die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Automobilindustrie. Diese namhafte Leitmesse in unserem Land zu halten, muss Chefsache sein“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Rock erinnert daran, dass in Hessen mehr als 53000 Menschen in der Autoindustrie arbeiten und die Automobilwirtschaft mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erzielt. „Die Automobilindustrie ist ein wesentlicher Faktor für den Wohlstand in unserer Region“, sagt Rock. „Für uns Freie Demokraten hat das Auto Zukunft – mit neuen Antrieben und sauberen Kraftstoffen. Die IAA, die im Übrigen auch für Hotellerie und Gastronomie im Rhein-Main-Gebiet von Bedeutung ist, muss die Messe für die Mobilität der Zukunft sein.“