ROCK zum Gute-Kita-Gesetz

Bildung / SchuleFamilie / KinderWeltbeste Bildung20. November 2019

  •   Zu viel Zeit vergangen
  •   Runder Tisch zur Fachkraft-Gewinnung
  •   Ohne qualifizierte Erzieherinnen geht nichts

 

WIESBADEN – „Endlich bewegt sich was“, sagt René ROCK, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für frühkindliche Bildung der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, anlässlich der Unterzeichnung der Bund-Länder-Vereinbarung zum Gute-Kita-Gesetz. „Allerdings hat es viel zu lange gedauert, bis die Landesregierung die wichtigen Themen erkannt hat und angeht“, kritisiert Rock.

Damit sei wertvolle Zeit vergangenen – und das zu Lasten der Kinder und Familien. „Viele der Maßnahmen, die jetzt angekündigt werden, haben wir Freie Demokraten schon lange gefordert“, sagt Rock und nennt als Beispiel eine Ausfinanzierung aller Betreuungsstufen sowie eine Fachkräfteoffensive. Zur Gewinnung von Fachkräften müsse es endlich wieder einen runden Tisch geben, mahnt der Liberale. Diesen fordern die Freien Demokraten ebenso wie eine zügige Novellierung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs, ohne die die meisten Maßnahmen aus dem Gute-Kita-Gesetz gar nicht umzusetzen seien. Dort müssten sich die Ziele eines qualitativen und quantitativen Ausbaus des Betreuungsangebots zwingend widerspiegeln.

Rock betont auch: „Ohne ausreichend qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher sind sämtliche Pläne nicht zu realisieren.“ Daher machen sich die Freien Demokraten für eine Ausbildungsvergütung sowie eine Ausweitung der praxisintegrierten Ausbildung stark. „Jetzt geht es darum, die Weichen für die beste frühkindliche Bildung und eine beziehungsvolle Betreuung richtig zu stellen“, sagt Rock.