ROCK und Dr. RUPPERT zum Rechtsextremismus

Innenpolitik21. Februar 2020

  • Kampf gegen Rechtsextremismus muss intensiviert werden
  • Jeder Einzelne ist gefordert

WIESBADEN – Nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Anschlag von Hanau, bei dem neun Menschen mit Migrationshintergrund getötet wurden, appelliert der Vorsitzende der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, René ROCK, alle Instrumente zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in Hessen auf den Prüfstand zu stellen. „Leider müssen wir erneut feststellen, dass die rechtsextreme Szene in Hessen sehr aktiv ist und es immer wieder zu Anschlägen und Angriffen von Rechtsextremisten kommt. Das kam mit dem NSU-Mord in Kassel ins Bewusstsein und fand seine Fortsetzung im Mord an Walter Lübcke, dem Angriff auf einen Eritreer in Wächtersbach und jetzt mit den schrecklichen Ereignissen von Hanau“, erinnert Rock. „Der Kampf gegen den Rechtsextremismus muss konsequent fortgesetzt und weiter intensiviert werden.“

Dr. Stefan RUPPERT, Vorsitzender der Freien Demokraten in Hessen, ergänzt: „Jeder Einzelne ist gefordert, dass die Saat rechtsextremer Ideologie nicht weiter aufgeht. Oft erleben wir, dass abschätzige und letztlich menschenverachtende Äußerungen gemacht werden. Dem auch ganz persönlich entgegenzutreten und jedwede Form des Extremismus zu bekämpfen, ist eine Aufgabe von uns allen.“