ROCK: Terror-Attentat von Hanau darf nicht vergessen werden

Freiheit & Rechtsstaat4. März 2020

—Sperrfrist 18.00 Uhr—

WIESBADEN – „Wir halten heute inne und denken an die Menschen, die beim Attentat von Hanau ihr Leben verloren haben“, sagt René ROCK, Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, anlässlich der Trauerfeier für die Opfer am heutigen Mittwoch in Hanau. „Wir sind noch immer entsetzt über das Geschehene; darüber, dass ein Rechtsextremist seine Mitbürger, seine Mutter und sich selbst getötet hat.“

Das terroristische Attentat von Hanau dürfe niemals vergessen werden, sagt Rock. „Sie als Mahnung für die Zukunft in Erinnerung zu halten, sind wir den Angehörigen der Opfer schuldig – und es ist gleichzeitig unsere Aufgabe mit Blick auf die Zukunft.“ Die Tat folge leider auf andere Attentate von rechtsextremer Seite wie die NSU-Morde, den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den Angriff auf einen Eritreer in Wächtersbach. „Diese Taten zeigen, dass wir in Hessen ein großes Problem mit Rechtsextremismus haben“, sagt Rock. „Wir als Gesellschaft sind jetzt gefordert, jedweden Extremismus zu bekämpfen und rechtsextremem Gedankengut den Nährboden zu entziehen.“