Rhein-Main-Verkehrsverbund

19. Februar 2010

„Es ist schon dreist wie die Grünen Unwahrheiten verbreiten, was die finanzielle Unterstützung des RMV angeht, nur um ihrer Klientel zu gefallen“, so Stefan Müller, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Weiter sagte Müller:

„Die Behauptung der Grünen ein Grund für die hohen Preise des RMV sei die fehlende finanzielle Unterstützung durch das Land Hessen ist schlicht eine Frechheit. 

Die Fakten sehen so aus: Die Finanzierungsvereinbarungen für den Zeitraum 2010 bis 2014 sehen rund 3,2 Milliarden Euro vor.  Davon erhält der RMV 2,5 Milliarden Euro, der NVV in Nordhessen 615 Millionen Euro und der VRN, an dem Hessen mit dem Kreis Bergstraße beteiligt ist, weitere 101 Millionen Euro.

Dies entspricht insgesamt einer Steigerung von 11,5 Prozent. Dabei gibt Hessen die steigenden Bundesmittel nach dem Regionalisierungsgesetz in vollem Umfang an die Verbünde weiter und lässt die zusätzlichen Landesmittel aus dem kommunalen Finanzausgleich trotz schwieriger Kassenlage ungeschmälert.

Die ständig steigenden Kundenzahlen zeigen, dass der RMV mit dem qualitativ hochwertigen ÖPNV-Angebot in Hessen auf dem richtigen Weg ist. Guter ÖPNV kostet auch was: Nicht nur dem Land, sondern auch den Kunden.“