Regionaltangente West

27. Mai 2014

LENDERS: FDP-Fraktion unterstützt Bau der Bahnverbindung zwischen Bad Homburg und Neu-Isenburg – wichtige Alternative für Pendler im Rhein-Main-Gebiet

„Aufgrund der knapp 400.000 Pendlern wächst Frankfurt tagsüber zur Millionenstadt an. Für viele dieser Menschen kann die Regionaltangente West eine wichtige Alternative für ihren Arbeitsweg bieten, da sie die Fahrtstrecken für Pendler erheblich verkürzt: Denn sie bietet erstmals eine direkte Verbindung zwischen den dicht besiedelten Städten des Hochtaunuskreises und des Main-Taunus-Kreises, Frankfurt-Höchst, dem Kreis Groß-Gerau sowie dem Flughafen Frankfurt am Main und dem Kreis Offenbach. Insbesondere für die Arbeitnehmer am Frankfurter Flughafen und am Industriepark Höchst wird die Bahnstrecke zwischen Bad Homburg und Neu-Isenburg zu erheblichen Verbesserungen führen, da der Schienenverkehr nicht mehr durch den City-Tunnel unter der Frankfurter Innenstadt verlaufen, sondern diese im Westen umfahren wird. Die FDP-Fraktion unterstützt daher die zügige Realisierung dieses für das Rhein-Main-Gebiet äußerst wichtigen Infrastrukturprojekts“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS, anlässlich der heutigen Fraktionssitzung, bei der unter anderem die Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH, Rolf Valussi und Peter Forst die FDP-Abgeordneten über den aktuellen Sachstand bezüglich der Regionaltangente West informierten. Begleitet wurden sie von Dr. Jörg Stoye und Jürgen Spielmann, die beide als Rechtsanwälte beratend für die RTW Planungsgesellschaft mbH tätig sind.

Weiter erklärte Lenders:

„Wir werden natürlich ganz genau darauf achten, dass die schwarz-grüne Landesregierung ihren Versprechungen zur Finanzierung und Unterstützung der Regionaltangente West nachkommen wird. Wir als FDP halten diese Infrastrukturmaßnahme für bedeutsam, da sie das Nahverkehrsangebot der Kommunen, die direkt an der neuen Strecke liegen, erheblich verbessern wird. Zudem wird die Tangente, von der täglich rund 46.000 Fahrgäste profitieren können, auch den Frankfurter Hauptbahnhof mit seinen angespannten Kapazitäten entlasten. Der Vorschlag aus dem Frankfurter Römer zur Aufteilung in mehrere Bauabschnitte darf aber nicht dazu führen, dass das Gesamtprojekt auseinander driftet und später nicht vollständig realisiert wird. Hier muss auf eine konsequente und solide Umsetzung seitens der beteiligten Kommunen geachtet werden.“