Regierungserklärung der Wissenschaftsministerin

31. Januar 2012

BÜGER: Hessische Wissenschaftsregion ist der Innovationsmotor für den Wohlstand Hessens – Wir wollen den Erfolgsausausgleich nach Prinzip „Geld folgt Student“

„Der Wohlstand unserer Zukunft hängt entscheidend davon ab, wie wir uns als Wissenschafts- und Forschungsregion behaupten. Die Erfolge in den Bereichen der Lehre und Forschung zeigen, dass diese Innovationsbereiche das Fundament für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand in Hessen sind“, so Dr. Matthias BÜGER, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.

Weiter sagte Dr. Büger:

„Die wissenschaftliche Erkenntnis sowie die exzellente Forschung bilden die Grundlage für Innovationen. Gerade deshalb ist es notwendig, dass Hessen eine der zentralen Wissenschaftsregionen bleibt und den Rohstoff Wissen gewinnbringend zu nutzen weiß.

Als Regierungsfraktion vertreten wir die Auffassung: Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld. Und deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass in diese Bereiche nachhaltig investiert wird und die Ausgaben stetig steigen. Der Wissenschaftsstandort Hessen ist damit besser finanziert als jemals zuvor, denn Bildung genießt in dieser Regierungskoalition oberste Priorität. Mit diesen Investitionen in die hessischen Hochschulen und in die Forschungsinstitute bestellen wir die Felder unserer Wissensgesellschaft. Die Früchte, die auf diesen Feldern wachsen, werden noch Generationen nach uns ernten können.

Die Ergebnisse der Forschung an unseren Hochschulen tragen mit zu unserem Wohlstand bei. Forschung und Lehre müssen sich gegenseitig befruchten. Dann ist gewährleistet, dass die Lehre von neuen Ergebnissen profitiert und junge, heranwachsende Wissenschaftler neue Ideen und Erkenntnisse in die Forschung einbringen. Dafür maßgeblich ist die Beachtung der Wissenschaftsfreiheit.

Vor diesem Hintergrund war es auch folgerichtig, dass die Hochschulen eine verstärkte Autonomie erhielten. Diese spiegelt den Geist der freien Wissenschaft wider. Wir müssen diesen Kurs auch in Zukunft weiter verfolgen.

Als Regierungsfraktion werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, einen Erfolgsausgleich nach dem Prinzip „Geld folgt Student“ im Hochschulbereich einzuführen. Damit ermöglichen wir den Hochschulen und Bundesländern, dass sie mit attraktiven Angeboten um die Studenten werben. Wichtig ist, dass attraktive Hochschulen für ihre Bemühungen dann auch durch den Erfolgsausgleich nach dem Prinzip „Geld folgt Student“ belohnt werden.“