Rechtsausschuss

10. Februar 2010

„Mit dem Projekt Sicherheitsmanagement zur Betreuung rückfallgefährdeter Straftäter ist Hessen grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Daran ändern auch nichts die beiden Vorkommnisse der vergangenen Woche, über die Justizminister Jörg-Uwe Hahn heute ausführlich im Rechts- und Integrationsausschuss berichtet hat“, erklärte Stefan Müller, rechtspolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, im Anschluss der Sitzung.

„Jeder Rückfall eines entlassenen Straftäters ist eine Tat zu viel. Gleichwohl muss man mit diesem Risiko leben, wenn man Straftätern die Chance auf Resozialisierung einräumen will. Bei über 600 Probanden leisten die im Sicherheitsmanagement tätigen Bewährungshelferinnen und  Bewährungshelfer eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe“, sagte Müller. Die Landesregierung habe mit 23 neuen Stellen in der Bewährungshilfe und einer speziellen einjährigen Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der finanziellen Unterstützung der Bewährungshilfe für eine angemessene Ausstattung des Programms gesorgt. „Das Sicherheitsmanagement leistet einen wesentlichen Beitrag, das Risiko neuer Straftaten zu minimieren, ganz ausschließen kann es sie aber nicht“, so Müller.