PROMNY zur Zusammenarbeit mit Ditib

Bildung / Schule5. November 2019

  • Minister Lorz muss Stellung beziehen
  • Koalition hat offenbar noch keine Linie gefunden
  • FDP will konstruktiven Dialog

WIESBADEN – „Der Kultusminister muss Stellung beziehen und den Abgeordneten die Gutachten zur Verfügung stellen“, das fordert der bildungspolitische Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Moritz PROMNY, von Alexander Lorz (CDU). Hintergrund ist die heutige Berichterstattung in der FAZ zum mutmaßlich bevorstehenden Ende der Zusammenarbeit des Landes Hessen mit dem Landesverband Ditib Hessen e. V. beim islamischen bekenntnisorientierten Religionsunterricht. Den Freien Demokraten sei es wichtig, die Gutachten zu kennen, auf die sich die Zeitung beruft und die Grundlage für die weitere Entscheidung sein sollen – eine Entscheidung, zu der die schwarz-grüne Koalition offenbar „noch keine gemeinsame Linie gefunden hat“.

Promny weiter:

„In der Sache sind wir weiter an einem konstruktiven Dialog interessiert“, betont Promny. Dafür seien aber Fakten entscheidend, sagt Promny, der bereits im Oktober die Gutachten gefordert hat.  Promny und René ROCK, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, hatten sich mit einem Brief an den Minister gewandt und erklärt, sich aktiv in den Prozess einbringen zu wollen.  Schließlich war die Einführung des islamischen bekenntnisorientierten Religionsunterrichts auf verfassungsrechtlicher Grundlage von Artikel 7, Absatz 3 des Grundgesetzes zu Zeiten der liberalen Kultusministerin Nicola Beer eingeführt worden.