PROMNY zur Zusammenarbeit mit Ditib

Bildung / Schule28. April 2020

  • Ende der Zusammenarbeit aus heutiger Sicht richtig
  • Gefahr der Einflussnahme durch die Türkei

WIESBADEN – „Die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Ditib zu beenden, ist mit Blick auf die heutige Lage in der Türkei richtig“, sagt Moritz PROMNY, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Er nimmt Bezug auf die Ankündigung des Kultusministeriums, die Kooperation mit dem türkischen Moscheeverband Ditib beim bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht zum kommenden Schuljahr bis auf Weiteres auszusetzen. „Die Türkei ist heute ein autokratischer Staat, und wir können nach wie vor nicht vollständig ausschließen, dass die Erdogan-Regierung über Ditib Einfluss nimmt“, erklärt Promny. Das sei heute anders als 2012, als die Zusammenarbeit mit Ditib unter einer liberalen Kultusministerin begründet wurde. „Aus damaliger Sicht war es richtig, den bekenntnisorientierten Unterricht einzuführen.“