PROMNY zur Forderung „A 13 für alle“

Bildung / Schule13. November 2019

  • A 13 ist notwendig
  • Nicht von heute auf morgen
  • Lehrer brauchen Zeit für pädagogische Arbeit

WIESBADEN – Anlässlich des heutigen Aktionstags der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit der Forderung „A 13 für alle“ erklärt der bildungspolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Moritz PROMNY: „Die Anhebung der Gehälter für Lehrkräfte an Grundschulen auf A 13 kann nicht von heute auf morgen erfolgen, ist aber auch gerade mit Blick auf den Lehrermangel nach Ansicht der Freien Demokraten mehr als notwendig.“ Für die Liberalen stehe nicht in erster Linie die Besoldungsanpassung im Vordergrund – vielmehr müssten die Arbeits- und Rahmenbedingungen stimmen, damit der Lehrerberuf attraktiv wird. „Die Lehrkräfte müssen die Möglichkeit haben, sich der eigentlichen – pädagogischen –  Arbeit zu widmen. Nur in diesem Zusammenspiel ist die Frage des Lehrermangels zu beantworten“, sagt Promny und ergänzt: „Alle Anstrengungen nützen nichts, wenn sich am Ende keine qualifizierten Lehrkräfte finden.“ Der Hessische Rundfunk hatte in dieser Woche berichtet, dass etwa zehn Prozent der Lehrkräfte an hessischen Grundschulen nicht pädagogisch ausgebildet seien.

Der bildungspolitische Sprecher erinnert in diesem Zusammenhang an die offenen Briefe aus Grundschulen. Diese zeigten, dass die umfassenden Aufgaben nur bewältigt werden könnten, wenn Lehrer und Schulleiter unterstützt und entlastet würden. „Nach unserer Anhörung zur Belastung von Lehrkräften und Schulleitungen im Sommer vergangenen Jahres hat die Landesregierung nichts unternommen“, kritisiert Promny.