PROMNY zur Bildungssprache Deutsch

Bildung / Schule19. Februar 2020

  • Antrag zur Bildungssprache Deutsch geht an Lebenswirklichkeit vorbei
  • Wichtige Themen bleiben außen vor

WIESBADEN – „Der Entschließungsantrag der CDU Fraktion und der Fraktion Bündnis90/Die Grünen ist eine Lobeshymne auf die Maßnahmen des Kultusministers, geht dabei aber an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei“, sagt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Moritz PROMNY, angesichts der Debatte im Landtag zur Bildungssprache Deutsch. Der Entschließungsantrag der Koalition thematisiert die Bedeutung der Bildungssprache Deutsch und benennt die Maßnahmen des Kultusministers zu ihrer Stärkung. Deutschförderung sei wichtig und grundlegend –  das sehen auch die Freien Demokraten so. Aber: „Die eigentlich relevanten Themen der Sprachentwicklung wie veränderte Kommunikationsformen durch digitale Medien oder die Mehrsprachigkeit vieler Kinder in Hessen bleiben im Antrag außen vor.“ Veränderungen in Sprache und Kommunikation nur wahrzunehmen, reiche nicht aus, sagt Promny. „Stattdessen muss der Blick in die Zukunft gerichtet werden. Es geht darum, neue Methoden der Sprachförderung zu finden, die junge Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit abholen.“