PROMNY zum Schuljahresbeginn

Bildung / Schule8. August 2019

  • Kultusminister redet Lehrermangel und Unterrichtsausfall schön
  • Landesregierung muss endlich eine schonungslose Analyse des Status Quo vorlegen
  •  Hessen braucht Strategien, um den Lehrermangel abzuwenden

„Es ist tragisch zu sehen, wie der Kultusminister versucht, Lehrermangel und Unterrichtsausfall schön zu reden. Eine Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn, bei der der Minister keine Zahlen der tatsächlich besetzten Lehrerstellen liefern kann, kann man sich grundsätzlich sparen. Wir Freie Demokraten erwarten, dass der Minister spätestens bei der angekündigten Regierungserklärung endlich die Zahlen der real besetzten Stellen vorlegt“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag Moritz PROMNY.

PROMNY weiter:

„Das gleiche Bild bietet sich beim Unterrichtsausfall. Während andere Länder hier vorangehen und diesen mit dem Ziel erheben, eine Verbesserung der Situation zu schaffen, hält die hessische Landesregierung alle Ohren und Augen zu. Die Devise scheint zu lauten, habe ich keine Zahlen, habe ich kein Problem. Diese Politik des Wegschauens und Nichthandelns muss endlich beendet werden.

Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie den zunehmenden Lehrermangel endlich ernst nimmt und Strategien entwickelt, wie man diesen abwenden kann. Die östlichen Bundesländer zeigen, dass die Situation in den nächsten Jahren noch ernster werden wird. Mit der aktuellen Herangehensweise des Kultusministers werden wir diese Herausforderung wohl nicht bewältigen können. Wir Freie Demokraten wollen die Schulen ins 21. Jahrhundert führen, dazu brauchen wir mehr Engagement bei der Lehrerausbildung und der Infrastruktur. Nur so können wir uns auf den Weg zur weltbesten Bildung in Hessen machen.“