PROMNY: „Pippi-Langstrumpf-Syndrom“ in der schwarz-grünen Schulpolitik

Bildung / Schule18. Juni 2019

  • Landesregierung schwelgt in Erinnerungen anstatt zu handeln
  • Fachkräftemangel wird in seiner Brisanz im Kultusministerium nicht erkannt
  • Beste Bildung von Anfang an für jedes Kind gefordert

 

WIESBADEN – Der bildungspolitische Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Moritz PROMNY, hat die Regierungskoalition aufgefordert zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln anstatt sich auf vermeintlichen Erfolgen auszuruhen. „Wir Freie Demokraten wollen, dass jedes Kind beste Bildungschancen erhält und dafür benötigen wir Schulen, die sich den aktuellen Herausforderungen stellen können. Dafür benötigen unsere Schulen ausreichend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer und Fachkräfte. Nur so kann die Arbeit in multiprofessionellen Teams gelingen. Aber Schwarz-Grün hat es nun endlich geschafft, die veränderte Lebenswirklichkeit anzuerkennen. Dies ist angesichts des monatelangen Ringens schon fast als Erfolg zu werten, aber es ist noch nicht genug.“

Promny weiter: „Wir benötigen keine Absichtserklärungen, sondern mehr denn je ein Konzept, das den Fachkräftemangel in den Blick nimmt. Es kann nicht sein, dass sich das Bildungssystem kannibalisiert, weil die Lehrkräfte und andere Fachkräfte – Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Schulpsychologen – fehlen. In diesem Zusammenhang muss auch die Reform der Lehrerausbildung endlich fortgeführt werden. Aber selbst dazu muss die Landesregierung offensichtlich von der Opposition gezwungen werden. Die einzige realistische Neuerung sei die Ankündigung, den Sozialindex weiterzuentwickeln und mit dem Integrationsindex zusammenzulegen“, so Promny. „Aber viel wichtiger wäre es doch zu erfahren, wie genau diese Neuerung ausgestaltet werden soll und inwieweit die Schulen mit besonderen Herausforderungen davon profitieren werden.“

Promny abschließend: „Schwarz-Grün fehlt eine Zukunftsvision, wie sie die Schulen mit besonderen Herausforderungen tatsächlich zu den besten in Hessen entwickeln wollen, um beste Bildung von Anfang an für jedes Kind zu realisieren.“