PROMNY: Digitale Skills sind Grundvoraussetzung für Zukunftschancen aller Schüler
- Digitale Kompetenzen sind keine freiwillige Zusatzqualifikation
- Ganztagsangebot erreicht nicht alle Schüler
- Minister geht falschen bildungspolitischen Weg
Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat ernüchtert auf die Äußerungen von Kultusminister Armin Schwarz in der heutigen Sitzung des Kultuspolitischen Ausschusses reagiert. „Der Minister hat heute ein weiteres Mal offenbart, dass er keinen Plan hat, wie er hessischen Schülerinnen und Schülern digitale Skills vermitteln will. Der schwarz-rote Sparkurs in der Bildungspolitik führt dazu, dass in Hessens Schulen kaum digitale Skills vermittelt werden. Damit bleiben ausgerechnet Kompetenzen auf der Strecke, ohne die heute und in Zukunft weder ein junger noch ein erwachsener Mensch besteht“, kritisiert Promny. Hintergrund ist ein Dringlicher Berichtsantrag der Freien Demokraten zu den Plänen des Ministers, den Schulversuch Digitale Welt in den Ganztag zu integrieren und finanziell schlechter auszustatten.
Promny ergänzt: „Digitale Skills sind keine freiwillige Zusatzqualifikation, sondern eine Grundvoraussetzung für Teilhabe und Zukunftschancen. Wer sie in den Ganztag auslagert, sorgt dafür, dass gerade nicht alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Das ist bildungspolitisch der falsche Weg. Der Kultusminister geht rückwärts statt vorwärts. Statt das ohnehin nur rudimentär angelegte Fake-Fach Digitale Welt noch weiter zu schwächen, muss er ein festes Bildungsangebot schaffen, das allen Schülerinnen und Schülern die digitalen Skills vermittelt.“
