MÜLLER zur Kriminalstatistik in Hessen 2018

Innenpolitik14. Februar 2019

  • Dank geht an alle hessischen Polizistinnen und Polizisten
  • Fallzahlen bei Kriminalität von Zuwanderern erhöht
  • Bessere technische und personelle Ausstattung der Polizei nötig

WIESBADEN – Nach der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik in Hessen 2018 durch den hessischen Innenminister Beuth erklärte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Stefan MÜLLER: „Mein Dank gilt den Polizistinnen und Polizisten in unserem Land, die für Sicherheit sorgen und Straftaten verfolgen. Sie leisten ihren Dienst unter schwierigen Rahmenbedingungen. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die polizeiliche Kriminalstatistik sich erfreulich entwickelt hat.“

Müller weiter: „Wir werden die Statistik eingehend analysieren und auch mit anderen Bundesländern vergleichen. Was heute gesagt werden kann, ist: Die Zahl der Straftaten ist in Hessen zurückgegangen. Insbesondere bei den Wohnungseinbruchs-Diebstählen ist ein positiver Trend erkennbar. Gleiches gilt für die Entwicklung bei der Jugendkriminalität, die deutlich abnahm. Allerdings erhöhten sich die Fallzahlen bei der allgemeinen Kriminalität von Zuwanderern, etwa bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.“

Müller abschließend: „Die technische Ausstattung der Polizei muss dringend verbessert werden. Tablets mit entsprechender Software gehören in jeden Streifenwagen. Außerdem muss Innenminister Beuth endlich dafür sorgen, dass der Überstundenberg bei der Polizei abgebaut werden kann. Drei Millionen Überstunden sind inzwischen aufgelaufen, das ist nicht hinnehmbar. Auch deshalb bedarf es dringend einer Aufstockung des Personals bei der hessischen Polizei. Hier erwarte ich vom Innenminister konsequentes Handeln, um die Motivation unserer Polizistinnen und Polizisten weiterhin aufrecht zu erhalten.“