LENDERS zur Debatte um Mietendeckel

Wirtschaftliches WachstumWohnungswirtschaft4. April 2019

  • Enteignung schafft keine einzige neue Wohnung
  • Bauen statt Mangel verwalten

WIESBADEN – Anlässlich der Plenardebatte um die Einführung eines Mietendeckels, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag Jürgen LENDERS: „Die zunehmende Radikalität der Vorschläge der Linken in Bezug auf die Eingriffe ins Eigentum im Wohnungsbau ist eine Gefahr für den Standort Deutschland. Enteignungen schaffen keine einzige zusätzliche Wohnung, sondern verursachen das Gegenteil. Inzwischen ist die Situation bereits so, dass Ratingagenturen mit einer Herabstufung Berlins drohen, sollte das Land seine Verstaatlichungsfantasien weiterverfolgen. Dies zeigt, dass die Vorschläge der Linken mehr und mehr zu einem ernsthaften Problem werden.“

LENDERS weiter:

„Wer dafür sorgen will, dass die Mietpreise nicht weiter steigen, der muss endlich aufhören über Zwänge, Verbote und Gängelungen zu arbeiten, sondern er muss die Fesseln lösen, die den Wohnungsbau bremsen. Weniger Bürokratie, weniger Steuern und mehr Bauland sind die Schlüssel für eine Entfesselung des Wohnungsbaus. Nur eine höhere Anzahl an Wohnungen wird die Preise stabilisieren.“