LENDERS zur Bilanz der Nassauischen Heimstätte

24. Juni 2019

  • Gute Entwicklung der Nassauischen Heimstätte ist positives Zeichen
  • Auch Nassauische Heimstätte muss sich am Markt behaupten
  • Marketingoffensive des Ministers ersetzt noch keine neue Politik

 

WIESBADEN – „Wir Freie Demokraten freuen uns, dass es der Unternehmensführung der Nassauischen Heimstätte Wohnstadt (NHW) nach früheren Jahren der Roten Zahlen gelungen ist, nachhaltig aus den Roten Zahlen heraus zu kommen und einen ordentlichen Gewinn und eine Steigerung des Eigenkapitals zu schaffen. Denn auch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft braucht Gewinn, um in zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum investieren zu können. Die Herausforderungen der NHW, wie die Sanierungen des Bestands, der Barrierefreiheit und der Zurverfügungstellung von Sozialwohnungen bleiben hoch“, erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS.

LENDERS weiter:

„Gerade im Bereich der Sanierungen ist die Quote mit 1,4 % der Wohnungen zu niedrig, da so nur alle 71 Jahre der Gesamtbestand saniert würde. Mit dem unternehmensspezifischen Mietendeckel, den die Landesregierung der NHW auferlegt hat, schwächt sie das Unternehmen, das sich am Markt behaupten muss und dämpft weitere Investitionen ab. Denn auch die NHW bewegt sich in einem schwierigen Marktumfeld.

Insgesamt scheint Minister Al-Wazir, die große Marketingoffensive ausgerufen zu haben. Es ist jedoch klar, dass ein lautstarkes Verkaufen der bisherigen Politik, immer noch keine neuen Wohnungen schafft. Kein Mieter, der eine Wohnung sucht, lässt sich von der Landesregierung einreden, dass alles super läuft oder von einem schicken Logo für den Frankfurter Bogen ablenken. Es wird Zeit endlich auch Anreize für die 90 % privaten Investoren zu schaffen, damit genügend Wohnungen entstehen. Denn nur ein höheres Angebot, kann die Mieten nachhaltig senken.”