LENDERS zu Wohnraumzweckentfremdung

Wohnungswirtschaft3. April 2019

  • Enteignung schafft keine einzige neue Wohnung
  • Bauen statt Mangel verwalten

 

WIESBADEN – Anlässlich der Plenardebatte um Maßnahmen gegen Wohnraumzweckentfremdung erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag Jürgen LENDERS: „Die zunehmende Radikalität der Vorschläge von SPD und Linken in Bezug auf die Eingriffe in das Eigentum im Wohnungsbau lässt uns mit Kopfschütteln zurück. Enteignungen schaffen keine einzige zusätzliche Wohnung, sondern verursachen das Gegenteil. Wer soll noch eine einzige Wohnung bauen, wenn er Sorge haben muss, nicht mehr über den Mietvertrag oder das Eigentum dieser Wohnung selbst verfügen zu können?“

LENDERS weiter: „Wer dafür eintritt, dass die Mietpreise nicht weiter steigen, der muss endlich aufhören, über Zwänge, Verbote und Gängelung zu arbeiten, sondern er muss die Fesseln lösen, die den Wohnungsbau bremsen. Weniger Bürokratie, weniger Steuern und mehr Bauland sind die Schlüssel für eine Entfesselung des Wohnungsbaus. Nur mehr Wohnungen werden die Preise stabilisieren.“