Kraftwerk Staudinger

11. Februar 2010

„Es ist gut, dass unsere Initiative zur Reduzierung von Quecksilberausstoß am Standort Staudinger bei EON Wirkung gezeigt hat. Das Unternehmen hat uns heute zugesichert, mit dem geplanten Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger neueste und innovative Techniken einzusetzen, um die Quecksilberemissionen weiter zu reduzieren“, sagte René Rock, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, am Rande der heutigen Sitzung des Umweltausschusses im Hessischen Landtag.

Nach Angaben von EON sei die Belastung des Mains durch einen Ausbau von Staudinger geringer als heute. Die Belastung der Luft solle nicht steigen. Es gehe vielmehr darum, diese zu verringern.

Das Ziel wolle EON mit dem Einsetzen einer neuen Technik (Katalysator) erreichen. Der testweise Einsatz zur Optimierung des Verfahrens, so wurde von EON heute angekündigt, solle im Mai dieses Jahres erfolgen. Die Kosten für den Einbau werden von EON mit rund einer Million Euro angegeben. Erste Ergebnisse der Optimierungsphase werden für Ende dieses Jahres erwartet.

Zusammenfassend sagte Rock:

„In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses des Hessischen Landtags hat EON die Gelegenheit genutzt, um die freiwillige Verwendung neuester Filtertechniken zur Reduzierung von Quecksilberbelastungen zu erläutern. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nach einer entsprechenden Probezeit erwarten wir allerdings eine weitere Reduzierung der Belastungen.“