Kooperationsvereinbarung mit Yad Vashem

31. Mai 2012

DR. BLECHSCHMIDT: Bildungskooperation mit Yad Vashem
verspricht neue pädagogische Ansätze
„Durch die Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Hessischen Kultusministerium und der Gedenkstätte Yad Vashem können wir die von Freundschaft und Solidarität geprägte Beziehung zwischen Hessen und Israel weiter festigen.“

„Ziel der Vereinbarung ist es, dass das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät und kommende Generationen für das Thema Holocaust sensibilisiert werden. Dies erreichen wir am besten, wenn die hessischen Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht auf eigene Erfahrungen und Eindrücke zurückgreifen können. Wir vollziehen derzeit eine Veränderung in der Erinnerungskultur, denn es wird zunehmend schwieriger auf Zeitzeugen zurückzugreifen. Daher ist es umso erfreulicher, mit der Gedenkstätte Yad Vashem einen Kooperationspartner zu haben, dem es gelingt, das Thema Holocaust, dessen Relevanz für künftige Generationen aus pädagogischer Sicht unbestritten ist, auf lebendige Weise darzustellen“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Dr. Frank BLECHSCHMIDT.

Weiter erklärte Dr. Blechschmidt:

„Yad Vashem bedeutet „Gedenken und Namen“ und ist eine nationale Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Holocaust. 1953 gegründet ist Yad Vashem bis heute eine Gedenkstätte, an der die Erinnerung lebendig ist, aber auch ein Ort der Information und der historischen Forschung über den Holocaust. Das pädagogische Angebot von Yad Vashem ermöglicht nicht nur einen Einblick in das jüdische Leben aus der Opferperspektive des Holocaust, sondern verdeutlicht ebenso den jüdischen Beitrag an der deutschen Kultur vor und nach dem 2. Weltkrieg, so dass die hessischen Schüler zukünftig eine bereitere Betrachtungsweise des Themas erhalten. Ich bin mir sicher, dass Hessen über seinen Kooperationspartner zu neuen Ansätzen in der pädagogischen Umsetzung des Themas Holocaust gelangen wird.“