Kohlekraftwerke

21. April 2011

Florian Rentsch: TSG als Geisterfahrer auf der grünen Überholspur

Als fatales Signal für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Hessen bezeichnet der FDP-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, die Äußerungen seines SPD-Kollegen Thorsten Schäfer-Gümbel über den Verzicht auf Kohlekraftwerke als Teil der künftigen Energieversorgung. „Im Gegensatz zur Bundesspitze seiner Partei erweist sich Schäfer-Gümbel als Geisterfahrer auf der grünen Überholspur.“

Wer es ernst meine mit einer möglichen dauerhaften Stilllegung der beiden Kernkraftwerksblöcke in Biblis, der müsse auch Antworten auf die Frage einer sicheren Grundlastversorgung für Hessen in der Zeit nach Biblis geben, so Rentsch. „Unser Bundesland ist und bleibt ein Industriestandort. Deshalb muss Energie auch in Zukunft nicht nur bezahlbar, sondern auch dauerhaft zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar sein. Der Wirtschaftsstandort Hessen ist auf eine sichere Grundlastversorgung angewiesen.“

Rentsch betont, dass aus Sicht der FDP daher die Energiegewinnung aus Kohle unverzichtbarer Bestandteil eines hessischen Energiekonzeptes sei und sein müsse. „Die Investitionen in den Ausbau des Kraftwerks Staudinger zu einem Kraftwerk modernster Technik darf nicht in Frage gestellt werden. Die SPD ist gefordert, deutlich zu erklären, ob sie sich für oder gegen die geplante Kraftwerksinvestition stellt.“