KNELL: Islamistische Gewalt gegen queere Menschen entschlossen bekämpfen

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Wiebke Knell, Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Diversity der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat den Opfern des Anschlags auf den Christopher-Street-Day in Berlin ihr Mitgefühl ausgesprochen: „Der feige Anschlag auf den Berliner CSD erschüttert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden sowie allen Einsatzkräften. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass sich queere Menschen in Deutschland überlegen müssen, ob sie Hand in Hand durch die Stadt gehen, einen CSD besuchen oder ihre Identität offen leben können. Es darf niemals von einem Stadtteil, einer Straße oder einer Veranstaltung abhängen, ob jemand seine Freiheit unbeschwert leben kann.“

Zum mutmaßlichen Tatmotiv erklärt sie: „Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen deutet vieles auf einen islamistischen Hintergrund hin. Wenn sich das bestätigt, müssen wir das auch klar benennen. Islamismus ist eine menschenverachtende Ideologie, die unsere Freiheit, Demokratie und die Gleichberechtigung von Frauen und queeren Menschen ablehnt. Wer diese Bedrohung aus falsch verstandener Rücksicht verschweigt oder relativiert, schützt die falschen.“

Daher fordert Knell ein konsequentes Vorgehen gegen islamistische Radikalisierung und einen besseren Schutz queerer Menschen: „Wir müssen islamistische Radikalisierung entschlossen bekämpfen, Gefährder frühzeitig aus dem Verkehr ziehen und überall dort konsequent eingreifen, wo Hass auf unsere freiheitliche Lebensweise entsteht. Eine offene Gesellschaft beweist ihre Stärke nicht durch schöne Worte. Sie beweist sie, indem sie die Freiheit ihrer Bürger schützt. Daran muss sich Politik messen lassen.“