Kassel-Calden

22. August 2013

LENDERS: SPD verdreht die Worte Jörg-Uwe Hahns absichtlich falsch

„Wer das Interview mit Jörg-Uwe Hahn richtig gelesen hat kann erkennen, dass es sich bei der Feststellung nicht um eine Beleidigung handelt, wie es die SPD mit ihrer Falschbehauptung suggeriert. Es grenzt schon an Verleumdung, wenn man die Menschen absichtlich für dumm verkauft, wie die SPD das bei diesem Thema tut, wo es doch inhaltlich keine Differenzen gibt“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen LENDERS.

Lenders weiter:

„Jörg-Uwe Hahn hat nie behauptet, dass die Startschwierigkeiten etwas mit der nordhessischen Mentalität zu tun haben, sondern er hat den Wunsch nach einem Großprojekt, wie dem Flughafen Calden, mit dem nordhessischen Drang erklärt, auf Südhessen aufschließen zu wollen.

Nordhessen ist heute längst eine Boomregion und das ist auch ein Erfolg der amtierenden Landesregierung. Während die Grünen die SPD jahrelang dazu verdonnert hatten aus Nordhessen einen möglichst großen Naturpark mit Zeppelinflugplatz machen zu wollen, hat die Koalition konsequent die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur in Nordhessen geschaffen, um den Nordhessen ihren Boom zu ermöglichen. Nordhessen steht heute genauso gut da, wie Südhessen. Diese Politik wollen wir fortsetzen.“

Das Zitat von Jörg-Uwe Hahn, das durch die SPD-PM verdreht wiedergegeben wurde lautet wie folgt:

„Kassel-Calden kann man nur mit der nordhessischen Mentalität erklären. Die Nordhessen fühlen sich heute noch benachteiligt gegenüber den Südhessen. Man hatte lange Zeit große Probleme in Nordhessen, aber mit dem Mauerfall hat man stark profitiert, etwa bei Infrastruktur und Uni. Dann wollte man ein großes Projekt haben und alle waren bereit mitzumachen. Nach und nach haben sich dann einige zurückgezogen. Man kann das Problem nur lösen, indem die Unternehmen und die IHK, die uns getrieben haben, sich nun mehr einbringen.“