GREILICH zu Schulverwaltungskräften

Bildung / SchuleWeltbeste Bildung22. Oktober 2018

  • Bildungspolitisches Engagement der Freien Demokraten führt zu Erfolgen
  • Modellprojekt ist erster aber nicht ausreichender Schritt
  • Freie Demokraten stehen für Entbürokratisierung der Schulen

WIESBADEN – Anlässlich der Ankündigung des Kultusministers, ab Januar 2019 im Rahmen von Modellprojekten Verwaltungsfachkräfte an Hessens Schulen einsetzen zu wollen, erklärte Wolfgang GREILICH, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Nur wenige Tage vor der Landtagswahl setzt auch bei Kultusminister Lorz die Erkenntnis ein, dass die Aufgaben an Hessens Schulen in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise gewachsen sind. Seit mindestens drei Jahren klagen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen und Personalräte über ständig wachsende Aufgaben, mangelnde Ressourcen und fehlende Unterstützung seitens der schwarz-grünen Landesregierung. Die Überlastungsanzeigen wurden von Kultusminister Lorz bisher immer bestritten, eine Anhörung zu den Herausforderungen an Hessens Schulen stets abgelehnt.“

Greilich weiter:

„Die Idee, Lehrkräfte und insbesondere Schulleitungen durch Schulverwaltungskräfte zu entlasten, ist keine Idee des Kultusministers. Wir Freie Demokraten haben diese Forderung bereits mehrfach gestellt. Sie wurde auch von den Verbandsvertretern geäußert, die im Juni 2018 an der von uns initiierten Anhörung zur Arbeitsbelastung von Lehrkräften und Schulleitungen teilnahmen. Selbst danach stritt Lorz noch ab, dass die Verwaltungs- und Dokumentationspflichten die Schulen zunehmend belasten würden. Offenbar hat es Kultusminister Lorz ja doch noch geschafft, einen Blick in die Dokumente der Anhörung, die ich ihm in der Plenarsitzung im August persönlich überreicht habe, zu werfen. Es ist mehr als erfreulich, dass das bildungspolitische Engagement der Freien Demokraten zu Erfolgen führt. Gerade noch rechtzeitig haben auch CDU und Grüne die Forderung auch in ihre Wahlprogramme übernommen.

Die Angst und die Panik, die sich in diesem Aktionismus widerspiegeln, sind mehr als beeindruckend. Es ist zwar grundsätzlich positiv, dass nun ein erstes Modellprojekt auf den Weg gebracht wird. Wir Freie Demokraten wollen jedoch mehr als ein Modellprojekt. Wir wollen die Kontrollwut des Kultusministeriums beenden und Schulen entbürokratisieren – vor allem wollen wir Lehrkräfte und Schulleitungen, die sich auf die pädagogischen Kernaufgaben konzentrieren können. Unser Ziel bleibt die beste Bildung für alle.“