Geisenheim

2. Mai 2012

DR. BÜGER: Zusammenführung von Lehre und Forschung - Geisenheim bleibt auch 2013 überregional bedeutend

Zur heutigen Anhörung im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtages begrüßt Dr. Matthias BÜGER, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, die geplante Zusammenführung der Forschungsanstalt Geisenheim am Rhein und dem Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain zu einer Hochschule neuen Typs: „Die spezielle Ausrichtung und die überregionale sogar internationale Bedeutung des Standorts Geisenheim macht es notwendig neue Wege zu gehen. Durch die Änderung des hessischen Hochschulgesetzes werden wir den Standort nachhaltig stärken.

Bis heute ist es absolut unverständlich, warum die rheinland-pfälzische Landesregierung den Staatsvertrag zur Finanzierung des Standorts Geisenheim einseitig aufgekündigt hat. Auch wenn Geisenheim mehr Schwerpunkte hat als nur den Weinbau, so ist es doch gerade dieser Bereich, der Geisenheim international bekannt macht. Daher ist gerade im Hinblick auf die Bedeutung des Weinbaus in Rheinland-Pfalz die Aufkündigung umso unverständlicher.“

Zu der Anhörung sagt Dr. Büger weiter: „In der Anhörung wurde klar, dass die Vermischung von Fachhochschule und Universität durch Integration eines universitären Fachbereichs in eine Fachhochschule kein sinnvoller Weg wäre. Dies wird auch der internationalen Bedeutung der Hochschule Geisenheim nicht gerecht, die in der neuen Struktur eine große Chance sieht.

Einig sind sich die Anzuhörenden darüber, dass der Standort Geisenheim erhalten bleiben muss. Durch die Änderung des Hochschulgesetzes wird der Standort Geisenheim gestärkt und sichergestellt, dass die Hochschule Geisenheim, auch als Hochschule neuen Typs nach 2013 weiterhin überregionale Bedeutung hat.“