Fonds für Opfer sexuellen Missbrauchs

Arbeit & Soziales26. Juli 2016

  • Betroffene haben schwer an den Folgen zu tragen
  • FDP begrüßt den hessischen Beitrag zum Fonds
  • Enttäuschung über die geringe Beteiligung anderer Bundesländer

„Opfer sexuellen Missbrauchs, gerade wenn dieser Missbrauch von Menschen verübt wurde, denen die Opfer vertrauten, haben meist ihr ganzes Leben lang mit den Folgen zu kämpfen. Sie haben psychisch daran schwer zu tragen und es kostet sie viel Kraft, Zeit und auch Geld, um irgendwann wieder festen Boden unter den Füßen zu haben“, erklärte René ROCK, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Rock weiter:

„Deshalb begrüßen wir es, dass das Land Hessen seinen Beitrag zum Fonds für die Opfer sexuellen Missbrauchs leistet, damit Betroffene wenigstens materielle Folgeschäden geltend machen können.

Ich bin allerdings bestürzt darüber, dass die meisten Bundesländer seit 3 Jahren offenbar keine Veranlassung sehen, sich an dem Fonds zu beteiligen. Diese Erkenntnis muss für die Opfer sehr schmerzlich und belastend sein.“