Förderung windschwacher Standorte für Windkraftanlagen

Energie25. Januar 2016

Zu den Plänen der Großen Koalition für eine Förderung windschwacher Windstandorte erklärte der Vorsitzender des FDP-Bundesfachausschusses Wirtschaft und Energie, Florian RENTSCH: „Die diskutierten Vorschläge sind ein Treppenwitz: Die Idee, Subventionen für Windräder dort besonders hochzuschrauben, wo der Wind nur schwach weht, kann man nur mit der Planlosigkeit der Bundesregierung erklären. Die Subventionierung von Windrädern in Schwachwindzonen ist genauso sinnvoll, wie die Subventionierung von Tomatenanbau in Grönland oder von Skiliften in Sizilien.

Die Freien Demokraten erwarten ein klares Umsteuern der Bundesregierung: Wir brauchen ein Ende der Planwirtschaft in der Energiepolitik. Solange der Windstrom nicht gespeichert werden kann, ist er ohnehin für die sichere Versorgung mit Strom auf absehbare Zeit nicht geeignet. Insofern ist jeder weitere Ausbau Geldverschwendung und führt überdies dazu, dass unsere Versorgungssicherheit gefährdet wird.  Wenn jetzt ausgerechnet die CDU selbst gegen die eigenen Pläne wettert, dann kann das nur eine Form politischer Amnesie sein.“