Feldversuch Lang-LKW

29. April 2011

Wolfgang Greilich: Ideologische Verhinderungspolitik der Grünen bei Lang-LKW ist ökologiefeindlich
Die Grünen spielen sich immer dann als ökologische Oberlehrer auf, solange es in ihre Ideologie passt.

„Dass sie nun in Baden-Württemberg den Feldversuch Lang-LKW blockieren, macht erneut deutlich, was grüne Politik in der Regierung heißt: Ideologische Verhinderungspolitik, die dann auch auf Kosten der Ökologie und der Spritersparnis geht“, so Wolfgang Greilich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion.

Weiter erklärt Greilich:

„In Baden-Württemberg lassen die Grünen ihre Maske fallen. Hier zeigt sich nun in der Praxis, dass die Grünen für ein bestimmtes Gefühl gewählt worden sind, dem sie mit ihren Inhalten nicht gerecht werden. Die Grünen sind mal wieder dagegen, bevor es überhaupt losgegangen ist. Sie blockieren bundesweit mit ihrer ökologiefeindlichen Haltung etwas, ohne ergebnisoffen einen Feldversuch abzuwarten, obwohl durch die Lang-LKW eine enorme Spritersparnis zu erwarten ist. Das stößt zu Recht bundesweit auf Enttäuschung sowie Unverständnis in der Wirtschaft und der Industrie. Nachdem die Grünen im Autoland Baden-Württemberg, der Heimat von Porsche, Mercedes und Audi, gefordert haben, weniger Autos zu bauen und damit der heimischen Wirtschaft und der Arbeitsplätze massiv geschadet haben, dokumentieren sie nun wieder, dass sie vor allem eines sind: ideologische Fortschrittsverweigerer.

Wir dagegen sind weiter offen für diesen Feldversuch in unserem Transitland. Natürlich müssen, wie das Verkehrsminister Dieter Posch deutlich gemacht hat, die Rahmenbedingungen stimmen. Die Interessen der Kommunen müssen berücksichtigt werden und das zulässige Gesamtgewicht darf nicht erhöht werden. Vor allem werden wir nicht, wie die Grünen es versuchen, Straße und Schiene gegeneinander aus ideologischen Gründen ausspielen. Das ist wirtschaftsfeindlich für Hessen, Baden-Württemberg und Deutschland.“