FDP-Fraktion fordert Aufklärung wegen Vorwurf des “Twitter-Mobbings“

22. September 2011

GREILICH: Tarek Al-Wazir muss gravierende Vorfälle in seiner Partei umgehend aufklären
hr-online berichtet über gravierende Vorfälle und ein Vorgehen gegen ein Mitglied der Grünen im Main-Kinzig-Kreis.

Dabei soll der 24-jährige Daniel Mack wegen seiner über Twitter verbreiteten Meinungsäußerungen aus dem Amt gedrängt worden sein.

Mack, bisher Vize-Grünen-Chef im Main-Kinzig-Kreis, fühlt sich laut hr-online nun an die DDR erinnert. Zitiert wird Mack in dem Online-Portal des Hessischen Rundfunks mit den Worten:
Er sei „schockiert, dass die Fraktionäre meine vorgeschriebenen Tweets tatsächlich in ZK-Manier genehmigen, zensieren und umschreiben wollten“. Die Fraktionsspitze im Main-Kinzig-Kreis wird mit den Worten wiedergegeben: „Wer sich so verhält, wird zum Problem.“

Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag Wolfgang GREILICH:

„hr-online berichtet über gravierende Vorfälle bei den Grünen. Diese Vorfälle in seiner Partei muss Tarek Al-Wazir als Landesvorsitzender umgehend aufklären. Die FDP-Landtagsfraktion fragt: Stimmt es, dass die Twitter-Beiträge des Kommunalpolitikers Daniel Mack von der Partei zensiert wurden? Hat er gar ein Redeverbot wie in der DDR erhalten? Wie halten es die Grünen mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit? Wurde Daniel Mack wegen Twitter aus dem Amt gedrängt oder gar gemobbt?

Wir erwarten, dass Grünen-Chef Al-Wazir diese Fragen unverzüglich öffentlich beantwortet.“

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_42676856