Erhebung des Unterrichtsausfalls durch Schülervertretung

Bildung / Schule16. April 2018

  • Landesregierung handelt nach dem Motto: „Nichts sehen – nichts hören – nichts sagen“
  • Schülervertretung führt mit eigener Erhebung zum Unterrichtsausfall Kultusminister vor
  • Anhörung zur Arbeitsbelastung gefordert

„Die Stichproben der Landesschülervertretung zum Unterrichtsausfall an Hessens Schulen belegen, dass sich das Kultusministerium bewusst blind stellt. Dort wird mal wieder getreu dem Motto: „Nichts sehen – nichts hören – nichts sagen“ gehandelt. Die Zahlen zum Unterrichtsausfall  sind ein erneutes Alarmsignal und bestätigen die Probleme, die seit Monaten gemeldet worden sind“, so Wolfgang GREILICH, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Greilich weiter:

„Es ist mehr als peinlich für Kultusminister Lorz, dass er sich mit seinem riesigen Verwaltungsapparat von der Schülervertretung vorführen lassen muss. Entweder will oder kann er die Probleme an unseren Schulen nicht wahrnehmen. Deshalb fordern wir, dass sich das Kultusministerium wieder auf seine Kernaufgaben konzentriert. Es kann nicht sein, dass man sich absichtlich bei den Fragen zum Unterrichtsausfall sowie zum Krankenstand blind macht.

Für uns Freie Demokraten steht die weltbeste Bildung für jede Schülerin und jeden Schüler im Vordergrund. Deshalb fordern wir, dass die Landesregierung ihre bildungspolitische Arbeitsverweigerung aufgibt und sich endlich der Realität stellt. Es kann nicht sein, dass die Opposition die längst überflüssige und dringend notwendige Anhörung zur Arbeitsbelastung der Schulleitungen und Lehrkräfte durchführen muss und die Interessenvertretung der Schüler die statistische Erhebung, die mit Hilfe der LUSD problemlos erfolgen müsste, durchführt und auswertet.“