Energiewende-Kampagne der Landesenergieagentur

Energie8. Februar 2018

 

  • LandesEnergieAgentur ist nichts anderes als GrüneWerbeAgentur aus Landesmitteln
  • Witz der Videos ist nur erkennbar, wenn man die tatsächlichen Fakten kennt
  • Probleme bei der Energiewende lassen sich nicht wegbabbeln

    WIESBADEN – Anlässlich der Präsentation der Kampagne „Hessen will‘s wissen“ der Landesenergieagentur erklärte der energiepolitische Sprecher und Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, René ROCK: „Zwei Steckdosen bzw. Tankdeckel wollen uns nun also erklären, wie klimafreundliche Energieversorgung funktioniert. Der Zungenschlag ist dabei nicht nur hessisch, sondern vor allem ideologisch. Anstatt, wie beabsichtigt, Fakten zu transportieren, schaffen die Protagonisten in den Videos vor allem alternative Fakten. Der wirkliche Witz der Videos ist nur dann erkennbar, wenn man die tatsächlichen Fakten kennt. Die beiden Steckdosen sollten doch am besten wissen, dass nicht nur grüner Strom durch sie hindurch fließt und dieser erst recht nicht beliebig gespeichert werden kann. Doch die beiden suggerieren dem Zuschauer, dass Strom bereits heute beliebig gespeichert werden kann. Auch das Pumpspeicherwerk am Edersee, wo Sommer für Sommer das Edersee-Atlantis bestaunt werden kann, wird die Probleme der stark schwankenden Einspeisung von EEG-Strom sicher nicht lösen. Statt jedoch in Forschung zu investieren, um entsprechende Technologien voranzubringen, streicht Al-Wazir die hierfür vorgesehen Mittel zusammen und steckt das Geld lieber in neue Behörden und Werbekampagnen. Mit der Kampagne offenbart sich die neu geschaffene Landesenergieagentur als das, wofür sie von Al-Wazir von Anfang an gedacht war: als Werbeagentur der Grünen im Jahr der Landtagswahl. Mit den ihr zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 7,6 Millionen Euro wird sie zudem zum größten Bereich innerhalb der eigentlich für Wirtschaftsförderung zuständigen Landesgesellschaft mutieren. So sichert man weder die Versorgungssicherheit und den Wohlstand des Landes noch die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger. Die Probleme der Energiewende lassen sich auch auf hessisch nicht wegbabbeln.“